Laufrollen Teleskopschienen TLQ, TLQX

Die sehr kompakten Teleskopschienen der TLQ Serie sind speziell für Automatisierungsprozesse entwickelt worden. Auch diese Teleskope basieren auf spielfreien und vorgespannten Laufrollen in der Tragschiene, wodurch ein sehr gleichförmiger und präziser Bewegungsablauf ermöglicht wird. Durch die frei einstellbaren Laufwagenabstände können Hub oder Tragzahl variabel gestaltet werden. Die TLQ Teleskopschienen können sowohl radial als auch axial belastet werden, wobei die Befestigungspunkte von innen oder außen gewählt werden können. Diese Teleskopschienenvariante eignet sich im Besonderen für eine elektromotorisch betriebene Vertikal- oder Horizontalanwendung. Die Laufschienen weisen durch die Vorspannung der Rollen und die integrierte Schmierung geringe Reibung und präzise Laufeigenschaften auf. Zudem verhindern beidseitige Abstreifer sehr wirkungsvoll eine übermäßige Schmutzbelastung in den Laufschienen. Die Basis dieser Teleskope beruht auf zwei gehärteten und gehonten Laufrollenschienen mit vernieteter Rückenbefestigung, in Verbindung mit doppelreihigen Kugellagerlaufrollen, die spielfrei in den Laufschienen eingestellt sind. In jeder Schiene sind zwei Laufwagen, die in der Abstandsweite frei eingestellt werden können. Die größte Hubverstellung wird erreicht, indem die Laufwagen komplett zusammengeschoben an die Anschlusskonstruktion verschraubt werden. Je weiter der Läuferabstand Maß A ist, desto größer ist die Tragfähgkeit bei gleichzeitiger Verminderung
des Hubweges.


TLQX Teleskope für korrosive Einsatzbedingungen

Für erhöhte Korrosionsbeanspruchung ist eine Edelstahlvariante mit INOX Komponenten mit der Bezeichnung TLQX 43 erhältlich. Dabei sind Laufwagen, Tragrollen und Schrauben aus Edelstahl. Die Laufschienen sind mit dem T RACE NOX Härte- und Korrosionsverfahren behandelt und bieten hohen Rostschutz. Abmessungen und Tragzahlen sind identisch zur Standardausführung.



Einstellbarer Hubweg
Der standardmäßige Hub wird durch die Einstellung der Laufwagenabstände gemäß der Tabelle auf Seite 6 (Maß A und Maß B) erreicht. Auf dieser Standardeinstellung basieren auch die Tragzahlen. Wie in der nebenstehenden Grafik verdeutlicht wird, kann eine differenzierte Hubverstellung erreicht werden. Bei einer Hubreduzierung um 20% ist eine Tragzahlerhöhung um 80% möglich. Bei einer Huberweiterung um 20% verringert sich die Tragfähigkeit um 40%. Diese individuelle Einstellmöglichkeit lässt viel Spielraum für jegliche Anwendungs- und Belastungsfälle, zugeschnitten auf das Anforderungsprofil der Konstruktion.